Rückblick & Ausblick

Vor einigen Monaten habe ich meinen Job als Pressereferent bei der Stiftung Bildung & Handwerk gekündigt und mich für den Schritt in die Selbstständigkeit entschieden. Die Jahre der rein nebenberuflichen Selbstständigkeit sind also Geschichte. Die Vorfreude ist riesig, etwas Melancholie ist aber auch dabei. Einerseits, weil ich die letzten fünf Jahre durchaus gerne bei der Stiftung gearbeitet habe und viele Kolleginnen und Kollegen vermissen werde. Andererseits hat mir aber auch meine nebenberufliche Arbeit als Texter und PR-Berater viele schöne Momente beschert, die ich nicht missen möchte. Ich durfte phantastische Menschen kennenlernen, Freunde gewinnen, Einblicke in ganz unterschiedliche Themen erhalten und dabei wahnsinnig viel lernen.

Unternehmertum auf Probe

Ich glaube jeder, der auf irgendeine Art und Weise den Schritt in die
Selbstständigkeit gewagt hat, kann sich an die erste Rechnung erinnern,
die man dem Kunden gestellt hat. Bei mir handelte es sich übrigens um 25
Euro - die auch noch versteuert werden mussten. So klein dieser Betrag
auch war - ich hatte Blut geleckt und plötzlich konnte ich mir nichts
Schöneres vorstellen, als auch nach Feierabend “in die Tasten zu hauen”.
Ich bastelte mir im Schweiße meines Angesichts eine Website und wurde bald auch über Google gefunden. Seither durfte ich für mehr als 40
Kunden aus ganz unterschiedlichen Branchen arbeiten - vom kleinen
Familienbetrieb bis hin zum international bekannten Aktienunternehmen. Aus einem Hobby, das erst durch den Gewerbeschein einen professiollen Anstrich bekam, wurde ein echter Zeitfresser, für den ich (sehr gerne) die Feierabende, Wochenenden und Urlaube investiert habe.

Ich habe in den letzten drei Jahren nie Tagebuch geschrieben…

und irgendwelche Hipster, die in Berlin-Mitte bei einem veganen Smoothie ihren Blog befüllen, waren mir immer suspekt. Das sind sie auch heute noch. Allerdings darf ich mich nicht mehr so weit aus dem Fenster lehnen. Ich esse zwar nach wie vor gerne Fleisch und trinke meinen Filterkaffee schwarz, gehöre aber seit November 2017 selbst zu den Bloggern - auch wenn ich mich selbst ungern so bezeichne. ”Grundrauschen - Bielefeld im Interview” ist eher eine Art Liebeserklärung an meine Heimatstadt und ein Versuch, Menschen vorzustellen, die eine spannende Geschichte erzählen können, aber eben nicht jeden Tag in der Presse gewürdigt werden.

Danke und auf Wiedersehen

Zu guter Letzt werde ich mich nun von meiner nebenberuflichen Tätigkeit verabschieden und die gesammelten Erfahrungen in die Gründung einer Agentur für Content Marketing einfließen lassen. Bis es so weit ist, werde ich Sie auf dieser Seite weiter auf dem Laufenden halten.

Ich bedanke mich bei allen Kunden und Partnern, die die letzten drei Jahre so einzigartig gemacht haben. Es war mir eine Ehre.





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